Schloss Güstrow: Historisches Pflaster bei Sanierung entdeckt

veröffentlicht am 22.12.2020 14:00 von systemcheck@hotmail.de



Am Schloss Güstrow ist bei Sanierungsarbeiten ein Feldsteinpflaster freigelegt worden, das offenbar kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden ist.

Der Fund des Pflasters kommt einer historischen Sensation gleich. Experten sagen, der Fund sei von zentraler Bedeutung für die Geschichte der Residenz Güstrow. Sie gehen davon aus, dass das Pflaster Mitte des 17. Jahrhunderts gelegt wurde, kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Aus dieser Zeit gibt es hierzulande nur wenige erhaltene bauliche Zeugnisse. Bauarbeiter entdeckten die Pflasterung südlich des Torhauses des Schlosses, etwa dreieinhalb Meter unter dem Straßenniveau. Die freigelegte Fläche ist sorgfältig mit kleinen Feldsteinen gepflastert. An der Seite sind auf großen Steinen Abwasserrinnen angelegt. Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Reinhard Meyer (SPD), dessen Ressort die landeseigenen Schlösser verwaltet, will das Pflaster wissenschaftlich dokumentierten lassen und dafür sorgen, dass Besucher es später betrachten können.


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