Schwerin: Grüne bleiben unter eigener Mindestlohn-Forderung

veröffentlicht am 17.12.2020 05:01 von systemcheck@hotmail.de



Ein Stellenangebot bringt die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern in Bedrängnis. Der Kreisverband Schwerin missachtet bei der Bezahlung für einen Wahlkampf-Koordinator die eigenen politischen Forderungen.

Bundesweit machen sich Bündnis90/Die Grünen für einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde stark. Erst im September brachte die Stralsunder Bundestagsabgeordnete Claudia Müller mit Fraktions-Kollegen einen Antrag im Bundestag ein, der genau das fordert. In ihrem Landesverband wird dieses Ziel nicht überall verfolgt. Ausgerechnet der Kreisverband in der Landeshauptstadt nimmt es offenbar nicht so genau mit dem Grünen-Mindestlohn. Der Verband sucht zum 1. Februar 2021 über die Internet-Seite des Landesverbandes einen Koordinator für den bevorstehenden Landtagswahlkampf. Gefordert sind unter anderem Organisationstalent und Social-Media-Erfahrung. Der Bewerber sollte außerdem für "Wahlkampf und Kampagnen brennen".


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