Bürgermeister fordern klare Regeln für Badestellen

veröffentlicht am 19.08.2020 12:16 von systemcheck@hotmail.de



Die Bürgermeister in Mecklenburg-Vorpommern wollen klare Regeln für die Sicherheit an Badestellen. Denn in Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr als 2.000 Seen in denen teilweise gebadet werden kann, doch nur wenige werden durch Rettungsschwimmer bewacht.

Dahinter steckt die sogenannte Verkehrssicherungspflicht, wenn keine Aufsicht durch Rettungsschwimmer gewährleistet ist. Ein "Baden verboten"-Schild sei nicht genug, um Badestellen zu sichern, wurde den Bürgermeistern von ihrem Versicherer mitgeteilt - Schadenersatzansprüche könnten deswegen für die Kommunen teuer werden, wenn die Versicherung nicht zahlt. Die Kommunen fordern deshalb mehr Rechtssicherheit, denn es gab bundesweit bereits mehrere Urteile, in denen Bürgermeister nach Badeunfällen bestraft wurden, weil sie nach Auffassung der Richter ihrer Verkehrssicherheitspflicht nicht genügend nachgekommen seien.


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