Drittes Dürrejahr prägt Mecklenburg-Vorpommern

veröffentlicht am 19.08.2020 06:47 von systemcheck@hotmail.de



Mecklenburg-Vorpommern ist auch in diesem Jahr von einer extremen Dürre betroffen. Trotz regionaler Schauer und Gewitter ist der Boden ausgedörrt. "In den meisten Regionen des Landes hat es so wenig geregnet, dass die Niederschlagsmenge deutlich unter dem Sommermittelwert liegt", so Meteorologe Uwe Ulbrich vom NDR Wetterstudio auf Hiddensee. An nur drei von 54 Wetterstationen im Land wurde das Soll deutlich überschritten. Das sind Ventschow und Neuburg-Steinhausen im Landkreis Nordwestmecklenburg und Zingst im Landkreis Vorpommern-Rügen. Jeden Monat müssten aber mindestens 50 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, um das Wasserdefizit nicht zu vergrößern, sagt Uwe Ulbrich. Dies sei allerdings in nur diesen drei Bereichen geschehen. Im Boden des Landes herrscht teilweise die höchste Dürrestufe. Das zeigen die Karten zum Bodenfeuchtezustand des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung.

Seit November ist zu wenig Regen gefallen und der Boden ist dadurch zu trocken. Die Beregnung von Feldern ist teuer. Dürregeplagte Bauern überlegen einen Umstieg auf erneuerbare Energien.


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